Austellungseröffnung am 3. März in Berlin

Ab 3. März ist die vollständige Ausstellung von Meier/Miserre im Grand Hotel Westin Berlin zu sehen.

Interview mit dem Ausstellungsmacher (Video)

Leben zwischen Kunst und Stasi: Meier-Ausstellung im Westin eröffnet: Das Interview auf Sachsen Fernsehen
http://www.sachsen-fernsehen.de/ausstell-westin-18136/

Vortrag & Podiumsdiskussion am 09.02.2017 im Westin in Leipzig

Aus dem Schutzraum der Heimlichkeit, die Ausstellung über Horst Meier im The Westin Leipzig, tritt in ihre finale Phase ein. Doch bevor sie nach Berlin weiterzieht, eröffnet sich noch einmal die Gelegenheit, über das Gesehene vertiefend nachzudenken. Gastgeber Günther Rothe lädt dafür am 9. Februar 2017 alle inte-ressierten Journalisten und Kunstliebhaber zu einem Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion in die Ausstellungsräume des Hotels ein.

Zum Einstieg wird Gerald Grundmann, der Autor der Meier-Biographie, seine Gedanken zum Thema Ästhetik als Kriterium der Kunst am Beispiel von Meiers Plastiken erläutern. Anschließend bekommen alle Gäste die Gelegenheit, mit ihm und Günther Rothe sowie weiteren interessanten Gesprächspartnern aus dem Kul-turleben der Stadt über das Werk Horst Meiers sowie die Kunst im Allgemeinen zu diskutieren. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Autor: Gerald Grundmann

Mitteldeutscher Presseclub

Interview mit Ausstellungsmacher Günther Rothe beim Mitteldeutschen Presseclub

Willkommen

Horst Meiers Plastiken erzählen Geschichten, eröffnen Verweise, verkleiden Gedanken: Fabelhafte und phantastische, sinnliche und erotische, moralische und abstrakte – aber immer wundervolle.
Seine Skulpturen sind so vielfältig wie das Leben. Jede besitzt ihre ganz eigene Bedeutung. Vielleicht sogar jedes ihrer demontablen Teile. Elegant und geschmeidig, wirken sie wie Kunstwerke für sich selbst und fügen sich doch passgenau zum Ganzen, verbunden durch Sinn und eine unverwechselbare Formensprache.
Geprägt von seinen Erfahrungen des Krieges und beseelt von der Hoffnung auf eine bessere Welt, war Horst Meier ein gewissenhafter Agent und sensibler Künstler gleichzeitig, pendelte zwischen den Schützengräben des Kalten Krieges und dem freien Geist der Ateliers. Dennoch – oder gerade deshalb – sind seine Werke keine politischen Manifeste, sondern Botschafter der Schönheit, Bekenntnisse zur Freiheit und eine Liebeserklärung an das Leben. Sie wollen Wahres, Gutes und Schönes, wollen Frieden, Anmut, Poesie.
Horst Meier glaubte nicht an obskure Heilsversprechen, an neue Menschen oder das Glück über Nacht, aber die Leidenschaft und Unerschütterlichkeit, mit der er sich der Kunst trotz aller Widerstände widmete, lässt erahnen, dass er ihr zutraute, unseren Blick auf die Welt und uns selbst zu verändern.